Regionaler Qualitätssicherungsverbund (RQSV)

   Mitglieder des Arbeitskreises der Pflegeheime der Stadt
   Pforzheim und des Enzkreises gründeten nach dem Vorbild aus
   dem Kreis Heilbronn den
 Regionalen  Qualitätssicherungsverbund
   (RQSV) Enzkreis/Stadt 
Pforzheim mit dem Ziel, gemeinsam die
   Qualität zu sichern und weiter zu entwickeln.
Neben den
   Einrichtungen beteiligen sich das Landratsamt 
Enzkreis
mit der
   
Heimaufsicht und  der Altenfachberatung, 
entsprechend aus der
   Stadt Pforzheim die Heimaufsicht und
 ein Vertreter des Amts für
   sozial Sicherung und Integration, der 
 Kreisseniorenrat, Vertreter
       Gerda Görnemann    der AOK sowie zwei Fachschulen für
Altenpflege. Unter dem
        Vorsitzende          Vorsitz eines externen Prozessbegleiters wurden gemeinsam
                                Qualitätskriterien entwickelt. Durch gegenseitige Begehungen wird die Einhaltung dieser Standards überprüft.
Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit ist, dass zwischen den beteiligten Häusern eine schon über Jahre geübte vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht. Ziel der gegenseitigen Bewertung ist es, die Ergebnisse der Begehung für ein Benchmarking zu nutzen und damit Qualitätsvorstellungen auf hohem Niveau – insbesondere zwischen Kostenträgern, Aufsichtsbehörden, Nutzern und Leistungserbringern – einander anzugleichen.

Bei den gegenseitigen Begehungen, die zwei- bis dreimal jährlich in jedem Haus statt-
finden, wird ein eigens hierfür erarbeiteter Prüfkatalog zugrunde gelegt – 157 Prüfkriterien werden dabei abgefragt, der Erfüllungsgrad wird mit Punkten zwischen
0 und 8 bewertet. Erreicht ein Heim bei der Begehung nicht die Mindestpunktzahl des betrachteten Elements, wird ein Verbesserungsplan aufgestellt, der bis zur nächsten Begehung umgesetzt werden muss. Kritische Fragen klärt eine Schiedsstelle.

Qualitätsoffensive der Altenpflegeheime in Pforzheim und Enzkreis